Die Angebotspreise für Wohneigentum in der Schweiz entwickelten sich im Juni unterschiedlich. Während Eigentumswohnungen ihren Aufwärtstrend fortsetzten, zeichnet sich bei Einfamilienhäusern eine Stabilisierung der Preise ab.
Gemäss dem am Montag, 06. Juli 2026 veröffentlichten ImmoScout24-Kaufindex, der gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhoben wird, stiegen die ausgeschriebenen Preise für Eigentumswohnungen im Juni um weitere 0,7 Prozent. Die Angebotspreise für Einfamilienhäuser legten dagegen lediglich um 0,1 Prozent zu und blieben damit nahezu unverändert.
Im Jahresvergleich zeigt sich jedoch bei beiden Wohnformen eine deutliche Preissteigerung. So erhöhten sich die ausgeschriebenen Preise für Einfamilienhäuser gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent, während Eigentumswohnungen einen Anstieg von 4,5 Prozent verzeichneten.
Regional präsentiert sich die Entwicklung uneinheitlich. Sowohl markante Preissteigerungen als auch rückläufige Angebotspreise waren im Juni zu beobachten. Besonders stark stiegen die Preisvorstellungen für Eigentumswohnungen in der Grossregion Zürich, wo sie gegenüber dem Vormonat um 2,3 Prozent zunahmen.
Auch in der Zentralschweiz (+1,7 Prozent) sowie in der Nordwestschweiz (+1,5 Prozent) wurden höhere Preise für Eigentumswohnungen verlangt. Demgegenüber gingen die Angebotspreise in der Ostschweiz (-0,6 Prozent) und im Mittelland (-0,5 Prozent) zurück.
Bei den Einfamilienhäusern setzte sich die Preiskorrektur in der Zentralschweiz mit einem Minus von 3,2 Prozent fort. Auch im Mittelland (-1,3 Prozent) und in der Nordwestschweiz (-0,7 Prozent) wurden Häuser günstiger ausgeschrieben als noch im Vormonat.
Anders verlief die Entwicklung in der Ostschweiz, wo die Preisvorstellungen für Einfamilienhäuser um 2,1 Prozent anzogen. Auch in der Grossregion Zürich (+1,4 Prozent) sowie in der Genferseeregion (+0,7 Prozent) lagen die ausgeschriebenen Preise über dem Niveau des Monats Mai.
Quelle: Cash (06.07.2026)
Titelbild KI generiert