Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz

Die Preise für Wohneigentum in der Schweiz haben im zweiten Quartal 2026 erneut zugelegt. Haupttreiber dieser Entwicklung sind die Eigentumswohnungen, deren Preise weiter gestiegen sind, während Einfamilienhäuser einen leichten Preisrückgang verzeichneten.

 

Von April bis Juni erhöhte sich der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent auf 127,7 Punkte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag, 30.07.2026 mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Anstieg von 3,5 Prozent.

 

Auf nationaler Ebene gingen die Preise für Einfamilienhäuser um 0,4 Prozent zurück. Eigentumswohnungen hingegen verteuerten sich gegenüber dem ersten Quartal um 1,6 Prozent. Besonders deutlich stiegen die Preise in städtischen Gemeinden kleinerer Agglomerationen sowie in Gemeinden ausserhalb von Agglomerationen (+1,8 Prozent). In ländlichen Gemeinden blieben die Preise dagegen weitgehend stabil.

 

Auch über einen längeren Zeitraum setzt sich der Aufwärtstrend am Schweizer Immobilienmarkt fort – trotz des bereits hohen Preisniveaus. Gegenüber dem Vorjahr verteuerten sich Einfamilienhäuser um 2,7 Prozent, während Eigentumswohnungen sogar um 4,2 Prozent zulegten.

 

Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) ist ein vergleichsweise neuer Indikator und wird seit dem dritten Quartal 2020 quartalsweise veröffentlicht. Gemäss BFS basiert der Index auf durchschnittlich rund 7’000 Immobilientransaktionen aus sämtlichen Regionen der Schweiz. Die Datengrundlage liefern die 28 grössten Hypothekarinstitute des Landes, welche einen bedeutenden Teil des Marktes abdecken. Da der überwiegende Teil der Immobilienkäufe über Hypotheken finanziert wird, gilt der IMPI als aussagekräftiger Gradmesser für die Entwicklung der Wohneigentumspreise.

 

Quelle: Cash (30.07.2026)
Titelbild KI generiert

 

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